Professor Winfried Petry diskutiert die Rolle der Kernenergie im zukünftigen Energiemix
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Unter dem Titel „Kernenergie für den Klimaschutz? Zukunftsvision oder Fehlinvestition?“ veranstaltet die Katholische Akademie in Bayern gemeinsam mit der Münchener Rück Stiftung einen öffentlichen Diskussionsabend, der wissenschaftliche, wirtschaftliche und ethische Perspektiven auf den möglichen Beitrag der Kernenergie zu einem zukünftigen Energiemix zusammenführt.
Den wissenschaftlichen Auftakt gestaltet Professor Winfried Petry, Sprecher der TUM Senior Excellence Faculty und ehemaliger Wissenschaftlicher Direktor des Forschungsreaktors FRM II der Technischen Universität München. In seinem Impulsvortrag geht er der Frage nach, welchen Beitrag die Kernenergie zu einem zukünftigen Energiemix leisten kann. Im anschließenden Podiumsgespräch diskutiert er gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Ethik die technologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Energieversorgung.
Mit seiner langjährigen Erfahrung im Bau und Betrieb des FRM II in Garching bringt Professor Petry eine besonders fundierte Perspektive in die öffentliche Debatte ein. Sein Beitrag thematisiert die Frage, welche technologischen Optionen neben den erneuerbaren Energien für eine nachhaltige Energieversorgung benötigt werden.
Professor Petry initiierte 2024 auch ein internationales und interdisziplinäres Symposium der TUM Senior Excellence Faculty, das neue Kerntechnologien aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven untersuchte. Daraus entstand das 2025 erschienene zweisprachige Weißbuch „Novel Nuclear Technologies – Towards a Greenhouse Gas-Free Basic Energy Supply“, das er mit herausgab.
Die Veranstaltung findet am 29. Oktober 2026 von 19.00 bis 21.00 Uhr in der Katholischen Akademie in Bayern statt. Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online per Livestream möglich.
Weitere Informationen und Anmeldung:
Zur Veranstaltungsseite der Katholischen Akademie in Bayern
Online-Teilnahme:
Zum Livestream auf YouTube

