Professor Winfried Nerdinger im Austausch mit niederländischer Hochschulgruppe am Gedenk- und Informationsort zur TUM Geschichte im Nationalsozialismus
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Die Besucher kamen im Rahmen einer Studienreise des niederländischen Hochschulverbunds Leiden–Delft–Erasmus, kurz LDE, nach München. Sie arbeiten in unterschiedlichen Bereichen ihrer Hochschulen, darunter Bildungsinnovation, Strategie- und Politikentwicklung, Studienunterstützung und Kommunikation.
Das TUM Center for Culture and Arts unter Leitung von Prof. Felix Mayer organisierte den Besuch. Prof. Winfried Nerdinger, Emeritus of Excellence und Antisemitismusbeauftragter der TUM, führte die Gruppe durch den Gedenk- und Informationsort. Im anschließenden Austausch im Amalie-Baur-Sitzungssaal standen die historische Einordnung des Ortes, die Auseinandersetzung der TUM mit ihrer Geschichte während der Zeit des Nationalsozialismus sowie Formen institutioneller Erinnerungskultur an Hochschulen im Mittelpunkt.
Der Gedenk- und Informationsort erinnert an 17 Angehörige der Hochschule, die vom NS-Regime entlassen und verfolgt wurden.
Der Besuch bot Gelegenheit zu einem fachlichen Austausch darüber, wie Hochschulen historische Verantwortung sichtbar machen und die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Geschichte dauerhaft institutionell verankern können.