Professor Johann Plank leitet internationale Konferenz zu klimafreundlichem Zement und Bauchemie
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Zement und Beton sind für die moderne Infrastruktur unverzichtbar. Zugleich verursacht insbesondere die Herstellung von Zement erhebliche CO₂-Emissionen. Umso dringlicher ist die Suche nach neuen Materialien und Verfahren, die technisch leistungsfähig, wirtschaftlich einsetzbar und zugleich klimaverträglicher sind.
Die TUM/ACI 2026 Conference fand vom 6. bis 10. Juli 2026 in München statt. Sie wurde gemeinsam von der Technischen Universität München (TUM) und dem American Concrete Institute (ACI), einer international führenden Fachgesellschaft für Beton- und Bauwesen, ausgerichtet. Als Chairperson verantwortete Professor Johann Plank das wissenschaftliche Programm.
In rund 120 Fachvorträgen standen aktuelle Entwicklungen bei Betonzusatzmitteln sowie neue Ansätze für eine nachhaltigere Zement- und Baustoffproduktion im Mittelpunkt. Diskutiert wurden unter anderem der Ersatz des besonders CO₂-intensiven Zementklinkers durch reaktive industrielle Reststoffe und alternative Materialien, das Recycling von Altbeton sowie der Einsatz von Biokohle als klimafreundlicher Füllstoff. Dabei ging es auch um die Frage, welche wissenschaftlich vielversprechenden Ansätze sich im industriellen Maßstab umsetzen lassen.
Professor Johann Plank stellte gemeinsam mit Professor Wang Ziming von der Beijing University of Technology neuartige Hybrid- und Gemini-Polymere für leistungsfähige Betonzusatzmittel vor. Darüber hinaus wurden mehrere international renommierte Wissenschaftler und Vertreter der Baustoffforschung für ihre wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet.
Die TUM/ACI 2026 Conference verband Grundlagenforschung mit industrieller Anwendung und machte zugleich sichtbar, wie TUM Emeriti of Excellence ihre wissenschaftliche Expertise und ihre internationalen Netzwerke in die Entwicklung nachhaltiger Technologien einbringen.
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