„Legends of Allergy and Immunology“: Fachzeitschrift würdigt Professor Johannes Ring
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Der Beitrag zeichnet die wissenschaftlichen Linien nach, die die Arbeit von Johannes Ring geprägt haben: von frühen Forschungen zur Anaphylaxie über die atopische Dermatitis und Arzneimittelüberempfindlichkeiten bis zur Frage, wie Umweltfaktoren allergische Erkrankungen beeinflussen. Professor Ring hat damit zentrale Entwicklungen der modernen Allergologie über Jahrzehnte mitgestaltet.
Das Porträt macht zugleich deutlich, wie eng Johannes Ring Forschung und klinische Medizin miteinander verbunden hat. Viele seiner wissenschaftlichen Fragen entstanden aus Beobachtungen in der klinischen Praxis. Arzt und Wissenschaftler waren für Johannes Ring keine getrennten Rollen: Am Anfang stand der Patient, aus dessen Erkrankung sich Fragen für die Forschung ergaben.
Einen besonderen Stellenwert nimmt seine Rolle als akademischer Lehrer und Mentor ein. Professor Ring ermutigte junge Wissenschaftler, eigenständig zu denken, etablierte Vorstellungen zu hinterfragen und ihren eigenen wissenschaftlichen Weg zu finden. Viele seiner ehemaligen Mitarbeiter leiten heute Kliniken, Forschungsinstitute und wissenschaftliche Organisationen in Europa.
Der Blick richtet sich aber nicht nur zurück. Mit 80 Jahren hat Johannes Ring als Gründungspräsident von „Translational Medicine at Interfaces“ in Davos ein neues Kapitel begonnen.
Zum Originalbeitrag „Legends of Allergy and Immunology: Johannes Ring“ in Allergy
(Volltext zugangsbeschränkt, z. B. über die TUM Universitätsbibliothek)
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