Erich-Hückel-Preis 2026 für Professor Wolfgang Domcke
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Wolfgang Domcke prägte insbesondere die theoretische Beschreibung ultraschneller photoinduzierter Prozesse in Molekülen. Seine Arbeiten zur nichtadiabatischen Dynamik, zur gekoppelten Bewegung von Elektronen und Atomkernen sowie zu konischen Durchschneidungen trugen wesentlich dazu bei, chemische Reaktionen auf der Zeitskala von Femtosekunden theoretisch zu verstehen. Damit leistete er grundlegende Beiträge zu einem Forschungsfeld an der Schnittstelle von Theoretischer Physik und Chemie.
Domcke studierte Physik an der TUM und wurde dort 1975 promoviert. Nach Stationen an der Universität Freiburg, am California Institute of Technology, der Universität Heidelberg und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf kehrte er 1999 als Professor für Theoretische Chemie an die TUM zurück. Seit 2013 ist er emeritiert, seit 2017 TUM Emeritus of Excellence. An der TUM forscht er weiterhin zu ultraschnellen chemischen Prozessen und zur molekularen Wasserspaltung mit Sonnenlicht; seit 2022 ist er stellvertretende Ombudsperson der TUM.
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